Mozzarella für ca. 6-8 kleine Mozzarellakugeln
Zutaten
200 g Sojajoghurt, ungesüsst
Für die Salzlake:
500 ml Wasser
Vorbereitung:
Eine große Schüssel mit kaltem Wasser füllen und zwei Hände voll Eiswürfel hinzufügen. Dieses Eiswasser wird später benötigt, um die Mozzarellakugeln darin abzuschrecken. Beiseitestellen.
Zubereitung:
Die Nüsse zusammen mit Sojajoghurt, 100 ml Wasser, Tahinipaste oder Hefeflocken, Salz, Zitronensaft und Tapiokastärke in einem Hochleistungsmixer zu einer glatten Masse verarbeiten.
In einem Topf die restlichen 100 ml Wasser mit Agar-Agar mischen und zum Kochen bringen. 1–2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Hitze reduzieren, die Joghurtmischung hinzufügen und alles mit einem Spatel oder Löffel gut verrühren. So lange rühren, bis eine zähflüssige Masse entsteht, die sich vom Topfboden löst.
Mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln kleine Portionen abteilen und vorsichtig ins Eiswasser gleiten lassen. Im Eiswasser können die Kugeln zusätzlich mit den Händen zu runden Kugeln geformt werden.
Die Kugeln mindestens 30 Minuten im Wasser abkühlen lassen, anschließend das Ganze in den Kühlschrank stellen.
Für die Salzlake:
500 ml Wasser mit 2 TL Salz vermischen und in ein mittelgroßes Gefäß füllen.
Die Mozzarellakugeln aus dem Eiswasser nehmen und in die Salzlake geben. Die Kugeln sollten möglichst vollständig vom Salzwasser bedeckt sein. Das Gefäß verschließen und erneut für 1–2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Der Mozzarella lässt sich besser schneiden, wenn er gut durchgekühlt ist.
Die Mozzarellakugeln können nun einzeln entnommen und weiterverarbeitet werden. Sie eignen sich ideal für Caprese, Pizza oder als Sandwichbelag.
Tipp von mir und der Diva
Ich bereite das Ganze meist morgens zu, damit der Mozzarella den ganzen Tag im Kühlschrank „entspannen“ kann.
Ihr könnt aus der Masse auch 2–3 große Kugeln formen. Mit einer Suppenkelle oder einem großen Servierlöffel lässt sich die Masse gut portionieren. Diese sollte dann unbedingt mit den Händen nachgeformt werden, sobald sie zum Abschrecken ins Eiswasser kommt.
Wer es nicht so „käsig“ mag (da originaler Mozzarella eher geschmacksneutral ist), kann die Tahinipaste auch weglassen.
Wer dem Ganzen eine besonders käsige Note verleihen möchte, kann der Masse vor dem Kochen veganes Käsearoma hinzufügen. Mittlerweile gibt es viele Sorten, mit denen sich spannende, eigene Kreationen entwickeln lassen. Für meinen veganen Mozzarella verwende ich häufig Parmesan- oder Bergkäsearoma. Besonders beim Überbacken auf Pizza oder in Sandwiches verleiht das dem Ganzen einen besonders würzigen Drive.
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