Joghurt Für ca. 1 kg
Zutaten
Die Sojamilch in einem hohen Topf auf 38–40 °C erwärmen. Vom Herd nehmen und den Sojajoghurt mit einem Schneebesen einrühren. Den dafür vorgesehenen Thermobehälter (siehe Bild) mit etwas heissem Wasser füllen. Die Sojamilchmischung in die vorgesehenen Behälter bzw. Gläser füllen, verschliessen und in den Thermobehälter stellen. Die Behälter mit der Milchmischung sollten dabei nur bis zum unteren Drittel im Wasser stehen.
Alles gut verschliessen und an einen warmen Ort stellen – nicht bewegen! Nach 10–12 Stunden ist der Joghurt fertig. Anschliessend kann er in den Kühlschrank gestellt werden; dort wird er noch fester.
Alternative ohne Thermobehälter
Den Joghurt wie oben vorbereiten, in ein grosses, sauberes Schraubglas füllen und fest verschliessen. Das Glas in dicke Handtücher wickeln und zusammen mit einer Wärmflasche oder einem Körnerkissen in eine Thermobox oder Kühltasche legen. Zusätzlich mit einer Decke oder einem Tuch abdecken und ca. 10–12 Std. stehen lassen. Diese Methode eignet sich besonders, wenn grössere Mengen benötigt werden.
Tipp von mir und der Diva:
Wahl der richtigen Pflanzenmilch
Ich habe versucht, Joghurt mit verschiedenen Pflanzenmilchsorten (Mandel-, Hafer- und Reismilch) herzustellen – leider ohne Erfolg. Der Joghurt wurde nicht fest. Es scheint nur dann zu funktionieren, wenn Milch und Joghurt aus derselben Pflanzenbasis bzw. Starterkulturen bestehen.
Beispiel: Mit Sojamilch und Sojajoghurt klappt es, mit Mandelmilch und Sojajoghurt dagegen nicht.
Ergänzung
Auch mit Sojavanille- oder Schokodrink lässt sich Joghurt herstellen. Er ist zwar etwas dünner, schmeckt aber sehr lecker und spart Geld, wenn man grössere Mengen benötigt. Für Kuchen und Desserts verwende ich ihn mir angesetzten, anstatt fertigen Joghurt zu kaufen.
Quark herstellen:
Für Quark lässt man den fertigen Joghurt einige Stunden, am besten über Nacht, in einem Kaffeefilter oder in einem mit Küchenpapier ausgelegten Sieb über einer Schüssel im Kühlschrank abtropfen. So verliert er die Molke und wird schön fest. In der Regel ergeben 400 g Joghurt etwa 200 g Quark.
Sojamolke:
Die „Molke“ ist das Abtropfwasser, das Sojajoghurt beim Abtropfen – z. B. für Tzatziki oder Quark – abgibt. 400 g Sojajoghurt ergeben bei 4–5 Stunden Abtropfzeit etwa 150–180 ml Sojamolke. Ich verwende diese Molke inzwischen gern für meine schnelle Tirokafteri (pikante Fetacreme), Frischkäseaufstriche, da sie die Konsistenz aller Streichkäse und Dips besonders zart und cremig macht.