Sushi- Makirollen

Zutaten für den Reis:

  • 1 grosse Tasse Sushi -Reis
  • 1 1/2 Tassen Wasser
  • 2 El Reisessig
  • 1 El Brauner Zucker
  • 1/2 TL Meersalz

Zutaten für die Füllung:

  • eine kleine Karotte
  • 1/2 Avocado
  • 50g Räuchertofu oder Normaler Tofu der allerdings vorher in Sojasauce mariniert werden muss!
  • 1/3 Gurke
  • 1/3 Paprika

Ausserdem

  • 1 Pck. geröstete Noriblätter
  • 1 Tube Wasabi- Paste
  • 1 Flasche Japanische Sojasauce
  • 1 Bambus- Matte für Sushi




Das Wasser zum kochen bringen und den Reis,Salz hineingeben. Einmal umrühren. Hitze reduzieren, Deckel drauf und gar kochen (das Wasser muss verdampft sein). In der Zwischenzeit den Reisessig mit dem Zucker so lange mischen bis dieser sich aufgelöst hat (zur Not etwas erwärmen). Den noch heissen Reis in eine flache Schale geben, etwas ausbreiten und einen Teil der Essigmischung darüber träufeln. Jetzt den Reis vorsichtig mit einem Holspachtel umwälzen und wieder mit der Essigmischung beträufeln. Die Prozedur so lange wiederholen bis der Essig aufgebraucht ist.

 

Jetzt das gesamte Gemüse in feine Streifen scheiden, bei der Gurke die Schale und Körner entfernen. Die Avocado und den Tofu in dünne Scheiben schneiden. Eine Schale mit Essig-Wasser bereit stellen, die wird gebraucht damit man so besser den Reis von den Fingern und vom Messer bekommt. Jetzt wird ein Nori-Blatt mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte gelegt.

 

Nun gibt man auf das untere Drittel des Blattes einen Reisstreifen (Höhe 1 cm). Dabei müssen die Hände feucht sein sonst klebt es zu sehr! Anchliessend wird dieser mit etwas Wasabi- Paste bestrichen. In die Mitte der Reisfläche legt man nun die Zutaten einzelnd darauf (am besten nebeneinander). Die Matte am unteren Ende etwas anheben und dann nach Oben hin aufrollen. Kurz vor Schluss das Noriblatt mit etwas Essigwasser beträufeln und dann zu Ende rollen (so klebt es besser) und gleichmässig der Länge nach etwas zusammen drücken. Mit der Naht nach unten auf ein Brett legen und mit einem sehr scharfen grossen Messer (das mit Essigwasser eingerieben wurde) in gleich grosse Stücke/Röllchen schneiden. Das ganze nun so lange wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind.

 

Mit eingelegtem Ingwer(Gari) ,Wasbi und Sojasauce servieren.

 

Tipp von mir und der Diva:

Wem das beträufeln des Sushi- Reis mit der Essig- Mischung zu langwierig ist, kann das Gemisch auch mit dem Reis zusammen kochen. Ich weiss jeder Japaner würde mich deswegen auffordern "HARA-kiri" zu begehen, aber es geht schneller und der Reis schmeckt genauso gut. Es könnte nur sein, das ihr dann etwas mehr Essig und Zucker braucht.

Sushi - Sandwich

 

Ich habe endlich mal mein Sushi-Set, das ich mir mal vor Jahren mal im Netz bestellt habe, wieder hervor gekramt. Heraus kam unter anderen ein fantastisches Sushi- Sandwich. Die Zubereitung ist eigentlich genau wie beim normalen Sushi mit dem Unterschied das man auch angebratene Pilze oder Gemüse zum belegen benutzen kann. Ich habe es unter anderem mit einer dünnen Schicht Wasabi-Paste eingeschmiert und ein paar Tropfen japanische Sojasoße auf den Reis geträufelt. Natürlich erst als alles in Form gepresst war. Man kann es eigentlich nach Herzenslust belegen (mit Sprossen ist es auch sehr lecker). Zu beachten ist nur das alle Zutaten sehr dünn geschnitten werden müssen.


Herzsushi

Sushireis wie oben beschrieben zubereiten. Meine Füllung Bestand, im Gegensatz zu Oben, dieses mal aus dünnen Karottenstiften, Avocadostreifen, dünnen Paprikastiften, angebratenen Pilzen und Zwiebeln. 


Die Sushi nun wie bei den oben erwähnten Makirollen zubereiten  mit einem Unterschied: Beim befüllen  darauf achten, das ihr noch etwas Reis auf die Zutaten gebt und ganz leicht daran fest drückt.


Nun wird die Bambusmatte am befüllten Ende etwas angehoben, leicht über  das Noriblatt samt Füllung geschlagen und dann nach Oben hin aufgerollt. Kurz vor Schluss wird das Noriblatt mit etwas Essigwasser beträufeln und dann zu Ende aufgerollt. Der Unterschied zu einer normalen Sushirolle ist hier nur, dass ihr es nicht zu Stramm rollen dürft. Sprich die Rolle sollte innen etwas lockerer als normal sein.


Nun mit der Naht nach unten auf ein Brett legen und ein wenig ruhen lassen. Das dient nur dazu das Euch die Rolle nicht beim weiteren verarbeiten aufgeht.


 Jetzt wird ein normales Essstäbchen zur Hilfe genommen, an einer Seite der Länge nach so  in die Sushirolle gedrückt, dass eine lange Rille entsteht. Hier muss man gut aufpassen, dass man weder zu fest noch zu sanft drückt. Drückt man nämlich zu fest kann das Noriblatt reissen. Drückt man zu schwach entsteht keine Rille!


Mit Hilfe eines sehr scharfen Messers kleine, gleich grosse Stücke schneiden. Auch hier sollte das Messer vorher in Essigwasser getaucht werden, damit nichts kleben bleibt.


Die Stückchen nun mit der Schnittkante nach unten auf ein Brett legen(sowie bei einer normalen Maki Rolle) und mit angefeuchteten Fingern die Herzform herausarbeiten, die nun in groben Zügen erkennbar sein sollte.


Dazu die Untere Spitze einfach etwas zusammen drücken und die Rille etwas weiter hineindrücken. Hier ist ein Stäbchen als Werkzeug wieder recht hilfreich. Die Herzform müsste nun gut erkennbar sein. Falls nötig die austretenden Reiskörner oder Gemüsestückchen wieder sanft hereindrücken. Auch hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt.  Mit Wasabi, eingelegtem Ingwer(Gari) und Sojasauce auf einem Teller anrichten und servieren.

Anmerkung: Ich hatte im Netz sogar ein Video dazu gefunden, will es aber nicht auf meinem Blog posten, da der Sushimacher echten Fisch benutzt. Ich möchte so etwas einfach ungern auf meiner Seite verlinkt haben. Wer mag dem kann ich den Link dazu aber gern per E-Mail zuschicken.

...und noch eine tolle Sushi-Variante: Sushi-Wraps!

 

Die sehen nicht nur super aus, sondern sind als leichter Snack zum Mitnehmen oder für das nächste Picknick absolut genial. Die Zubereitung ist auch richtig easy und ihr könnt sie eigentlich mit allen belegen, wonach euch der Sinn steht.

 

Ein richtiges Rezept habe ich nicht wirklich, aber die Reismenge ist die Gleiche, wie Oben in der Beschreibung für die normalen Sushi. Für den Belag habe ich die Zutaten etwas grober geschnitten und hier und da etwas mehr benötigt oder Ausgetauscht. Wie z.B. zusätzliche  Salatblätter  und anstelle des Tofus, veganen Bacon in Scheiben verwendet.

 

Der Unterschied bei der Zubereitung ist nur, dass die den Reis nicht auf dem unteren Drittel des Noriblattes verteilt, sondern auf der gesamten Fläche und oben einen kleinen Teil ausspart. Die restlichen Zutaten ordnet ihr (wie auf dem unten gezeigten Bild) darauf an und rollt das Ganze, von unten nach oben, zu einer dicken Rolle auf. Den Streifen ohne Belag befeuchtet ihr ein wenig mit Wasser und rollt alles bis zum Ende auf. So hält es besser zusammen und eure Rolle kann nicht auseinandergehen.

 

 

Legt die Rolle beiseite und verfahrt mit den restlichen Zutaten genauso, bis alles verbraucht ist. Anschliessend wickelt ihr die Rollen einzeln in Butterbrot oder Backpapier ein, verzwirbelt die Enden wir bei einem Bonbon und schneidet jede einzelne genau in der Mitte durch. Et voilà und schon ist euer Sushi-Wrap fertig! Als Dip empfehle ich euch eine leckeren Wasabi Dip oder auch normale Sojasauce.

 

Da ich gerne experimentiere, habe ich ein paar der Sushi -Wraps zusätzlich mit Weizentortillas umwickelt. Dazu habe ich die Tortillas in einer Pfanne kurz von beiden Seiten aufgebacken, etwas abkühlen lassen und dann um den fertigen Sushi Wrap gewickelt. Sie wurden dann wie oben beschrieben in Backpapier gerollt und ebenfalls in der Mitte durchgeschnitten. Das Ergebnis war erstaunlich lecker. Sie werden daher öfter auf unseren Tellern oder in unseren Picknickkörben landen.

Sushi Wrap vegan
Sushi Wrap vegan
Sushi Wrap vegan

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