Veganer Lachs à la Jérôme Eckmeier

Zutaten:

  • 400 g Karotten
  • 2 TL Meersalz
  • 4 Pimentkörner
  • 2 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt

Zutaten für die Marinade:

  • 2 TL Kräutersalz
  • ½-1 TL grobes Meersalz
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL Reissirup
  • 1 TL Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Liquid Smoke
  • Saft ½ Zitrone+ Zesten
  • 1 Noriblatt, im Mixer fein mahlen
  • 1 gemischtes Bund Petersilie, Dill, Schnittlauch

Die Karotten schälen und mit dem Sparschäler in Streifen hobeln. 500-600 ml Wasser mit den Pimentkörnern, Pfeffer, Lorbeerblatt und dem Salz zum kochen bringen. Sobald das Wasser kocht die gehobelten Karotten hinzufügen und weich kochen.

 

In der Zwischenzeit die Marinade herstellen. Dazu die Kräuter waschen, klein hacken und mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.

 

Die fertig gegarten Karotten mit einer Schaumkelle herausheben, etwas abtropfen lassen und noch warm zu der Marinade geben. Alles gut miteinander vermengen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

 

Am nächsten Tag bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen. Nun kann der Lachs als Brötchen Belag, für Sushi oder einfach als Brunch Beilage verwendet werden.

 

Da ich schon in nicht veganen Zeiten Lachsbrötchen geliebt habe, wurde mein Brötchen mit Remoulade, Salat und Zwiebeln belegt. Wer noch Ei dazu haben möchte schneidet einfach eine Avocado in dünne Scheiben und bestreut diese mit Kala Namak. Fertig ist euer Seelachsbrötchen mit Ei ;).

 

Das Original Rezept ist (wie der Titel schon sagt) von Jérôme Eckmeier. Ich habe mir erlaubt es etwa abzuändern, da es mir so besser schmeckt. Falls Ihr das Original nachkochen möchtet schaut Euch einfach das Video dazu an.

 

Tipp von mir und der Diva:

Ihr müsst den Lachs unbedingt über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen. Ich hatte Ihn das erst mal nur 3 Std. ziehen lassen und war doch recht enttäuscht. Er schmeckte eher wie zu Karottensalat mit Kräutern, lecker aber mit Lachs hatte er wenig gemeinsam. Am Tag drauf war er allerdings fast wie echter Räucherlachs und am 2. Tag noch besser. Lasst Ihn also schön lange marinieren, das Warten lohnt sich ;). Den Karottensud habe ich übrigens nicht weg geschüttet sondern durch ein Sieb gegossen und anschliessen als Brühe für andere Gerichte benutzt ;).